Paid Social

    Paid Social Freelancer für Schweizer Unternehmen

    Berker Cetin betreut Schweizer Unternehmen im Paid Social und Performance Marketing, auf Meta, LinkedIn, TikTok und Pinterest sowie über Google Ads und Microsoft Advertising. Betreut werden Unternehmen in der ganzen Schweiz, von Zürich und Basel über Bern und Luzern bis in die Romandie. Der Sitz ist Wien, die Zusammenarbeit läuft remote. Schweizer Mandate aus Versicherung, Tourismus, Telekommunikation und Handel gehören seit mehreren Jahren zum Alltag.

    Schweizer Mandate

    Schweizer Versicherung

    Von der Autoversicherung im B2C bis zur Cyber-Versicherung für Unternehmen im B2B, kanalübergreifend.

    Schweizer Skigebiet

    Winterkampagnen und Online-Verkauf von Skitickets.

    Schweizer Telekommunikationsanbieter

    Leadgenerierung und Direktverkäufe, B2C- und B2B-Produkte.

    Schweizer Premium-Warenhaus

    E-Commerce über den gesamten Produktkatalog.

    Internationaler Zahlungsdienstleister, B2B

    Die Pilotkampagne startete in der Schweiz und wurde von dort auf über zehn europäische Märkte ausgerollt, mit +122% Onboardings im Jahresvergleich.

    Versicherung: B2C und B2B unter einer Marke

    Ausgangslage

    Eine Marke, darunter zwei völlig verschiedene Käufe. Privatkundschaft schliesst eine Autoversicherung in wenigen Minuten online ab. Auf der Firmenseite steht dieselbe Marke für Cyber-Deckungen, bei denen mehrere Personen mitreden und der Entscheid Wochen dauert. In einem gemeinsamen Setup treiben sich die beiden Seiten im Gebot gegenseitig hoch und die teurere B2B-Zielgruppe verliert regelmässig gegen das schnelle B2C-Produkt.

    Vorgehen

    Getrennte Kontostruktur für B2C und B2B, damit sich die Budgets nicht kannibalisieren. Im Privatkundengeschäft liegt der Schwerpunkt auf Meta, mit Abschluss direkt auf der Produktstrecke. Im Firmenkundengeschäft auf LinkedIn, mit Zwischenschritten vor dem Erstkontakt, weil bei einer Cyber-Deckung niemand über eine Anzeige kauft. Creatives entstehen pro Produktlinie statt als eine Markenkampagne über alles, und die Messung läuft bis zur Police beziehungsweise bis zum qualifizierten Termin, nicht bis zum Formular.

    Ergebnis

    Beide Seiten laufen unter einer Marke, ohne dass die eine der anderen das Budget wegnimmt. Die gesamte Produktpalette wird kanalübergreifend bespielt, von der Autoversicherung bis zur Cyber-Deckung, und Budgetverschiebungen zwischen den Produktlinien lassen sich begründen statt schätzen.

    Tourismus: Skitickets online verkaufen

    Ausgangslage

    Ein Winter entscheidet sich über wenige Wochen. Die Nachfrage hängt an der Schneelage, an Ferienkalendern in mehreren Ländern und an einem Vorlauf, der je nach Gästegruppe zwischen ein paar Tagen und mehreren Monaten liegt. Kampagnen, die im Oktober fix geplant und im Januar unverändert weiterlaufen, treffen den Markt zuverlässig daneben.

    Vorgehen

    Aufteilung nach Quellmarkt statt nach Kanal. Ein Gast aus der Deutschschweiz bucht anders als einer aus Norditalien oder aus Deutschland, entsprechend unterscheiden sich Sprache, Angebot und Vorlaufzeit. Ziel der Kampagnen ist der Ticketverkauf im Onlineshop, nicht Reichweite. Für Schneelage und Öffnungsstand liegen Creative-Varianten vorbereitet bereit, damit mitten in der Saison nicht erst produziert werden muss.

    Ergebnis

    Skitickets werden planbar über den Onlineshop verkauft statt am Schalter. Das Budget verschiebt sich mit der Saison und mit den Quellmärkten mit, statt gleichmässig über den Winter zu laufen.

    Was in der Schweiz anders ist

    Drei Sprachregionen, drei Kampagnen. Hochdeutsche Creatives decken die Deutschschweiz ab, das sind rund zwei Drittel des Marktes. Die Romandie braucht französische Anzeigen, die für den Markt geschrieben und nicht aus dem Deutschen übersetzt sind, das Tessin italienische. Wer das Budget über alle drei Regionen gleich verteilt, verbrennt in der Regel den kleineren Teil.

    Die Ansprache selbst ist ein Signal. Schweizer Rechtschreibung, Preise in Franken, keine bundesdeutschen Begriffe. Das klingt nach Kleinigkeit, entscheidet aber darüber, ob eine Anzeige wie von hier oder wie von aussen wirkt.

    Die Zahlen verhalten sich anders als in Österreich und Deutschland. Höhere Kaufkraft, dafür deutlich kleinere Zielgruppen und höhere Tausenderkontaktpreise. Zielgruppen sind schneller ausgereizt, deshalb zählen Frequenzsteuerung und Creative-Rotation mehr als in grösseren Märkten. Ein Setup, das in Deutschland skaliert, läuft in der Schweiz oft nach zwei Wochen heiss.

    Im Onlinehandel sieht der Warenkorb anders aus als im Nachbarland. TWINT ist an der Kasse Standard, und wer im Checkout nur die üblichen Kartenanbieter anbietet, verliert einen Teil der Abschlüsse nach dem Klick. Preisvergleich und Produktsuche laufen stark über die Schweizer Plattformen, nicht über den einen grossen internationalen Marktplatz. Für ausländische Shops kommen Zoll, Einfuhrsteuer und Lieferzeit dazu, alles drei Themen, die in die Anzeige gehören und nicht erst auf die Versandseite.

    Beim Datenschutz gilt das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz, nicht automatisch die DSGVO. Viele Schweizer Unternehmen fallen über ihre EU-Kundschaft trotzdem unter beide. Für das Tracking-Konzept heisst das: früh klären, welche Grundlage gilt, statt es beim Consent-Banner zu merken.

    Die Kanäle im Schweizer Markt

    Meta trägt im B2C den grössten Teil, Facebook und Instagram zusammen. Der Unterschied zum deutschen Markt liegt weniger in der Reichweite als im Tempo, mit dem eine Zielgruppe ausgereizt ist. Wer mit drei Creatives startet und sie einen Monat laufen lässt, sieht den Abfall in der Regel schon in Woche zwei.

    LinkedIn ist im Schweizer B2B der stärkste Kanal, besonders in Finanz, Pharma, Industrie und bei Beratungsleistungen. Zielgruppen nach Funktion und Firmengrösse zu schneiden reicht hier selten, weil die Mengen zu klein werden. Sinnvoller sind Firmenlisten und Regionsschnitte, kombiniert mit einem Angebot, das den ersten Schritt klein hält.

    Pinterest wird im Schweizer Markt unterschätzt. Bei Reise, Tourismus, Wohnen, Küche und Bad steht die Plattform am Anfang der Recherche, oft Wochen vor der eigentlichen Suche. Für Angebote mit langem Vorlauf ist das der günstigere Einstiegskanal.

    TikTok lohnt sich, wenn die Zielgruppe jung ist und laufend neue Creatives entstehen können. Ohne eine Produktion, die mehrere Videos pro Monat schafft, bleibt der Kanal ein Nebenschauplatz.

    Google Ads und Microsoft Advertising decken die Nachfrage ab, die Paid Social erst erzeugt. Microsoft Advertising wird in der Schweiz gern übersehen, ist im Unternehmensumfeld über die Standardbrowser der Firmenrechner aber regelmässig günstiger als die Suche bei Google.

    Wie die Zusammenarbeit läuft

    Remote, mit festem Rhythmus: ein wiederkehrender Termin im vereinbarten Abstand, ein monatliches Reporting mit den Kennzahlen, die im Unternehmen tatsächlich zählen, und dazwischen ein direkter Kanal für kurze Fragen. Strategie und Umsetzung macht dieselbe Person, es gibt keine Account-Management-Ebene dazwischen.

    Insgesamt sind über 10 Mio. Euro Werbebudget durch diese Hand gelaufen, für Unternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz, im B2B wie im B2C. Zwei Case Studies daraus sind in Fachmedien erschienen.

    Termine vor Ort in der Schweiz sind nach Absprache möglich und lohnen sich vor allem beim Start und bei Workshops. Für die laufende Optimierung bringen sie nichts, was ein Videocall nicht auch bringt.

    Wie die Betreuung im Nachbarmarkt aussieht, steht auf der Seite Paid Social Freelancer Österreich. Für B2B-Unternehmen mit Schwerpunkt LinkedIn gibt es ausserdem die Seite LinkedIn Ads Freelancer für B2B im DACH-Raum.

    Wer dahintersteht, im Detail: Profil von Berker Cetin.

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